Seeschloss Petersdorf
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Das Vieh der Bauern weidete auf dem Anger, der Gänsewiese am See, aber auch auf den umliegenden Wiesen und in den Wäldern. Davon zeugen noch heute die Flurnamen "Bullenberg" und " Schweineküten". Außerdem besaß Petersdorf vermutlich eine eigene Windmühle, denn an der Alten Petersdorfer Strasse liegt der Mühlenberg. Es ist außerdem anzunehmen, dass auf dem Koppenweinberg Wein angebaut wurde, wie es übrigens auch in den Nachbarorten geschah.

Etwa in der Mitte des 19. Jahrhunderts begannen Erkundungen zu Braunkohlevorkommen in den Rauener Bergen. Die notwendigen Arbeitskräfte zum Abbau der Kohle wohnten auch in Petersdorf, wodurch die Zahl der Einwohner stieg. Damit entstanden auch neue Häuser, die besonders an der von 1905 - 1907 gebauten Chaussee von Fürstenwalde nach Bad Saarow im "Unterdorf" errichtet wurden. Viele dieser Bewohner arbeiteten in Betrieben in Petersdorf, Ketschendorf und Fürstenwalde. Außerdem gab es in Petersdorf mindestens zwei Ziegeleien, vielleicht aber auch eine weitere auf dem "Brenner", einem Flurstück in Seenähe. Im Gegensatz zu den meisten anderen Dörfern besaß Petersdorf auf Grund der sehr geringen Einwohnerzahl vermutlich nie eine eigene Kirche.

In Kriegszeiten vergangener Jahrhunderte wurde es deshalb wohl auch nur selten von den vorüberziehenden Truppen gesehen und geplündert. Einige Flurnamen in der Nähe des Ortes deuten jedoch daraufhin, dass sich Heeresteile in den Wäldern aufgehalten haben müssen, so z.B. der Pruschengraben (Preußengraben - eine Stellung aus dem siebenjährigen Krieg oder den Befreiungskriegen).


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